Leitmotiv 034: Über das Schreiben, Soufflieren, Depressionen, Social-Media-Arbeit und Arztserien – mit Kathrin Weßling

 

Für Folge 34 bin ich in Hamburg geblieben und habe mich zu Kathrin Weßling eingeladen. Die Roman-Autorin, Bloggerin und Social Media Expertin hat mich einen Tag nach Abgabe ihres nächsten Buches empfangen und so reden wir viel über das Schreiben, Schreib-Tools, wie es ist, wenn eigene Bücher an Theatern inszeniert werden, Ghostwriting, das Soufflieren, die Betreuung großer Social Media Auftritte, ihre anstehende (und nach Aufzeichnung auch erfolgte) Agenturgründung und natürlich Serien. Arzt-Serien, um genau zu sein.

Die Fahrt nach Hamburg habe ich übrigens aus Patreon-Spenden finanziert. Vielen Dank allen Spender_innen! Gern könnt Ihr mich auch weiterhin unterstützen – es macht die Produktion tatsächlich einfacher und Ihr kriegt voll gutes Karma: klick.

Diesmal mit dabei:
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2 Gedanken zu „Leitmotiv 034: Über das Schreiben, Soufflieren, Depressionen, Social-Media-Arbeit und Arztserien – mit Kathrin Weßling

  1. Hi, ich höre mir den Podcast sehr gerne an und erfahre dadurch interessante Dinge und höre von Menschen, die ansonsten immer unbekannt bleiben würden. Nur ist mir in dieser Folge aufgefallen, dass Herr Mierau manchmal lieber von sich erzählen will, als dem Gast zuzuhören. Sie sagt etwas und beantwortet eine Frage, aber statt aktiv zuzuhören und eine Anschlussfrage zu stellen oder Verständnis rückzumelden, wird aus dem eigenen Leben berichtet. Das wirkt auf mich so, als wenn die Antwort des Gastes eher Nebensache ist. Für Podcasthörer wie mich, die alle Folgen kennen, ist es unspannend, zum 30.Mal zu hören, dass die elterliche Wohnung am Hackeschen Markt 200qm groß und 1.000 Bücher schwer war, über das kindliche Trauma am DT aufzutreten, bis hin zur Gemahlin, die ja (Eltern)BloggerinAutorinDozentin ist. Und die drei Kinder… Weiß ich. Ich wünsche mir mehr Infos von den Gästen oder zumindest mal ne neue Story. Und im aktivem Zuhören steckt bestimmt noch ein wenig Optimierungspotential. Ansonsten Danke für die Podcasts!

    • Liebe Susanne,

      ich kenne das Problem und es wird gelegentlich angesprochen. Das Schwierige ist Folgendes: Leitmotiv ist kein Interview-Podcast, sondern ein Gesprächs-Podcast. Die Gästinnen haben den Podcast in der Regel noch nie gehört und kennen diese Themen nicht. Das heißt, wir führen ein Gespräch, so wie es zwei Menschen tun, die sich im Café treffen. Da achtet man auch nicht drauf, ob man anderen Menschen schon mal etwas erzählt hat. Das abwechselnde Sprechen ist ebenso wichtig, da es ermöglicht, dass beide sprechenden Personen auflockern und mit der Zeit das Gespräch entspannter wird. Anders als bei einem Interview-Format. Ich versuche tatsächlich drauf zu achten, nicht jede Kamelle hundert Mal zu erzählen, aber es gehört auch zum Gespräch dazu und ich möchte das Format eigentlich nicht zu einem steifen Interview-Format umbauen. Vielleicht finde ich in Zukunft eine Lösung, damit noch besser umzugehen, aber vorerst ist das der Preis, den man in Kauf nehmen muss, um dafür recht entspannte Gespräche zu haben – die eben kein Interview sind oder sein wollen.

      Ich hoffe, Du hörst dennoch in zukünftige Episoden rein und wenn nicht: Es gibt auch andere tolle Formate, die ähnlich funktionieren, aber wo Du vielleicht noch nicht die ganzen Geschichten kennst, die den wiederholt werden.

      Liebe Grüße

      Caspar (leitmedium)

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